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Iran – eine wachsende asymmetrische Bedrohung in einer komplexen globalen Landschaft

Die Reifung der Fähigkeiten Irans zur Cyberkriegsführung – eine wachsende asymmetrische Bedrohung in einer komplexen globalen Landschaft

Der Iran hat die Cyberkriegsführung als wirksames Instrument zur Informationsbeschaffung und Strafmaßnahmen gegen seine Gegner strategisch genutzt. Obwohl es dem Iran traditionell an der militärischen und wirtschaftlichen Schlagkraft westlicher Mächte mangelt, hat er im Cyberbereich erhebliche Fortschritte gemacht und sich von bloßen Amateuren zu fähigen Akteuren entwickelt. Obwohl der Iran nicht als Cybermacht der Spitzenklasse eingestuft wird, verstärkt die zunehmende Kühnheit des Iran bei der Durchführung aggressiver und zerstörerischer Operationen sein Bedrohungsprofil, insbesondere für die USA und ihre Verbündeten.

Iranische Cyberkampagnen konzentrierten sich auf die Beschaffung von Geheimdienstinformationen, die Verbreitung von für Teheran günstigen Narrativen und die gezielte Bekämpfung der politischen Opposition. In den letzten Jahren kam es zu einem Anstieg der Cyber-Aktivitäten des Iran, was sein Engagement für die Integration von Cyber-Fähigkeiten als Kernelement seiner umfassenderen strategischen Ziele unterstreicht. Iran hat mit Russland und China Kooperationsabkommen im Bereich der Cybersicherheit geschlossen, die sein Potenzial für Cyber-Offensiv- und -Defensivmanöver erhöhen. Obwohl der Iran nicht mit der Cyberkompetenz von Ländern wie den Vereinigten Staaten und China mithalten kann, deuten seine latenten wissenschaftlichen Fähigkeiten und laufenden Kooperationen auf eine Zukunft mit zunehmender Cyberkompetenz hin.

Plausible Leugnung bleibt ein entscheidendes Element der iranischen Cyberstrategie, die es dem Staat ermöglicht, sich weiterhin als Opfer darzustellen und gleichzeitig Gegnern seine Fähigkeiten zu signalisieren. Kritische Infrastrukturen in den Vereinigten Staaten bleiben besonders anfällig für iranische Cyberangriffe, die oft als eine Form des Widerstands gegen die US-Politik angesehen werden.

Darüber hinaus setzt der Iran eine hybride Kriegsstrategie ein, die sowohl verdeckte als auch offene militärische und nichtmilitärische Taktiken kombiniert. Dieser komplexe Ansatz zielt darauf ab, die Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und es ihnen so zu erschweren, effektiv zu reagieren oder einen entscheidenden Sieg zu erringen.

Die schiere Menge dokumentierter iranischer Cyberaktivitäten unterstreicht die Bedeutung dieser sich entwickelnden Bedrohung. Es unterstreicht die dringende Notwendigkeit robusterer Verteidigungsmechanismen zum Schutz vor dieser wachsenden Gefahr, da Iran seine Cyber-Allianzen und -Fähigkeiten stärkt.

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